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Medizin und MehrÄrztenetz in Bünde, Kirchlengern und Rödinghausen | |||
Raucherentwöhnung![]() Die Ärzteinitiative "Medizin und Mehr" führt regelmäßig Kurse zur Nikotinsucht-Entwöhnung durch. Die aktuellen Termine bzw. Beginn des nächsten Kurses fragen Sie bitte unter Tel. 05223-985 620 nach. Wir haben in den vergangenen Monaten und Jahren schon häufiger mit Ihnen darüber gesprochen, dass Nikotin Ihrer Gesundheit schadet. Die stetig ansteigende Häufigkeit von unheilbaren Bronchialkrebs-Erkrankungen in der Bundesrepublik Deutschland zeigt leider, dass sich das Problem nicht mit einer staatlich verordneten Verteuerung von Tabakwaren lösen lässt. Wir möchten Sie gerne zu unserem Kurs einladen und Ihnen damit die Möglichkeit eröffnen, aktiv etwas zu Ihrer Gesunderhaltung beizutragen. Die Kosten des gesamten Kurses betragen 160 Euro (incl. Kursmaterial) Erfahrungsgemäß übernehmen die meisten gesetzlichen und privaten Krankenkassen einen Teil der Aufwendungen. Bitte setzen Sie sich diesbezüglich mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an das Büro der Forum Dienste GmbH. Telefon: 05223-98 56 20, Telefax: 05223-98 56 21, E-Mail: Forum@ffg-buende.de oder benutzen Sie das Anmeldeformular. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit diesem Angebot helfen können, Ihre Gesundheit vor zukünftigen Schädigungen zu bewahren. Im Internet haben wir natürlich auch etwas dazu gefunden. Klicken Sie hier Raucher sterben durchschnittlich zehn Jahre früher.Das oft gehörte "Bei mir ist ja doch nichts mehr zu retten", welches von Rauchern oft gebraucht wird, stimmt nicht. Eine britische Langzeitstudie belegt, dass Raucher durchschnittlich zehn Jahre früher sterben als Nichtraucher. Gleichzeitig ergab die Untersuchung, dass es sich in jedem Alter lohnt, aufzuhören. Die im "British Medical Journal" veröffentlichte Studie erstreckte sich über einen Zeitraum von 50 Jahren. Beteiligt waren mehr als 34.000 männliche britische Ärzte, die zwischen 1900 und 1930 geboren worden waren. 1951 wurden sie erstmals gebeten, Auskunft über ihre Rauchgewohnheiten und andere Lebensumstände zu geben. Das wiederholte sich im Abstand von einigen Jahren. Am besten vor dem 40. Lebensjahr aufhörenMänner, die nie rauchten, lebten den Angaben zufolge im Durchschnitt zehn Jahre länger als solche, die den größten Teil ihres Lebens geraucht hatten. Dies bestätigte frühere Studien. Überraschend ist nach Meinung der Forscher folgendes Ergebnis: Wer das Rauchen mit spätestens 30 Jahren aufgab, lebte genauso lange wie diejenigen, die nie geraucht hatten. Männer, die vor dem 40. Lebensjahr von den Zigaretten losgekommen waren, lebten im Durchschnitt nur ein Jahr kürzer als lebenslange Nichtraucher. Langzeitstudie über 50 JahreAn der Studie waren mehrere ausgewiesene Experten beteiligt, unter anderem Sir Richard Peto, Professor für medizinische Statistik an der Universität Oxford, und der heute 91-jährige Sir Richard Doll, der die Untersuchung von Anfang an begleitet hat. Er war einer der ersten, die in den 50er Jahren einen Zusammenhang zwischen Rauchen und vorzeitigem Tod nachweisen konnten. Genetische Veränderungen durch RauchenBOSTON. Tabakrauch führt zu genetischen Veränderungen im Bronchialepithel. Sie könnten erklären, warum Ex-Raucher noch viele Jahre nach der letzten Zigarette ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko haben. Offen ist hingegen, ob die Erkenntnisse amerikanischer Forscher in der Onlineausgabe Proceedings of the National Academy of Sciences (2004; 10.1073/pnas.0401422101) für eine verbesserte Früherkennung genutzt werden könnten. Raucher inhalieren mit den Verbrennungsprodukten des Tabaks nicht nur Nikotin, das die geistige Aufmerksamkeit steigert und die Sucht befriedigt. Nebenbei gelangen eine Vielzahl von krebsauslösenden Stoffen in die Lunge und über den Blutkreislauf in alle Organe und Gewebe des Körpers. Zu den ersten Veränderungen zählt offenbar eine Veränderung des Erbguts in den Zellen, wie Avrum Spira und Mitarbeiter der Universität Boston jetzt herausfanden. Sie nutzten dabei die Möglichkeit der so genannten Gen-Chips, die die gleichzeitige Analyse von Tausenden von Genen ermöglichen. Sie geben so einen Überblick über die zu einem bestimmten Zeitpunkt “transkribierten”, also aktiven Gene. Dieses “Transkriptom” verändert sich bei Rauchern, wie die Untersuchung der per Bronchiallavage gewonnenen Epithelien von 34 Rauchern, 18 Ex-Rauchern und 23 Nicht-Rauchern zeigt. Spira fand bei Rauchern deutliche Veränderungen des Transkriptoms. Ihre Ausprägung scheint abhängig von der Dauer und Intensität des Rauchens zu sein. Ein Teilnehmer mit besonders starken Veränderungen erkrankte sechs Monate nach der Untersuchung an Lungenkrebs. Spira glaubt deshalb, dass es durch die Untersuchung des Transkriptoms prinzipiell möglich sein sollte, das Auftreten des Karzinoms vorherzusagen, oder zumindest eine Auftrittswahrscheinlichkeit nennen zu können. Ein Screening dürfte jedoch an den enormen Kosten des Verfahrens scheitern. Der nächste Schritt in Richtung Screening dürfte deshalb darin bestehen, bestimmte Marker-Gene für ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko zu finden. Patienten mit diesen Marker-Genen könnten dann einer genaueren Analyse unterzogen werden. Der Nachweis, dass die Aktivität einiger Onkogene erhöht und die von Tumor-Suppressor-Genen vermindert war, könnte einen ersten Hinweis in diese Richtung bedeuten. Eine weitere Konsequenz aus der Studie betrifft die Chancen, durch den Verzicht auf das Rauchen das Lungenkrebsrisiko zu senken. Epidemiologische Studien zeigen, dass dies möglich ist. Die Befunde von Spira und Mitarbeiter erklären aber auch, warum viele Jahre nach der letzten Zigarette ein Restrisiko bleibt. Doch die genetischen Veränderungen bestehen nicht ewig. Bereits zwei Jahre nach dem Aufhören gleicht sich das Transkriptom des Ex-Rauchers dem des Niemals-Rauchers an. Es kann sich deshalb auch für langjährige Raucher lohnen, auf Tabak zu verzichten. |
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