Neuartige Bestimmung des Risikos für Gefäß-, Herz- und Kreislauferkrankungen

In die Zukunft schauen zu können, wer hat sich dies nicht schon einmal gewünscht? Ein Traum, der wohl Wunschtraum bleiben wird.

Ein wenig hat sich aber doch der Vorhang geöffnet.

Durch Forschungsergebnisse in der Medizin ist es gelungen, das persönliche Risiko jedes einzelnen Menschen, eine koronare Herzkrankheit und einen Herzinfarkt in den nächsten 10 Jahren zu erleiden, vorauszusagen. Eine große Studie am Institut für Arterioskleroseforschung der Universität in Münster - die PROCAM-Studie – und eine weitere amerikanische Studie in Framingham sind zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Über eine ausgeklügelte Formel unter Berücksichtigung individueller Daten lässt sich ein mögliches Krankheitsgeschehen exakt berechnen.

Wenn es jetzt möglich ist, eine zukünftige Herzkreislauferkrankung vorauszusagen, dann stellt sich natürlich die Frage, was kann jeder Einzelne im Sinne einer Vorbeugung tun, damit diese Erkrankung verhindert werden kann? Es kann durch verschiedene Tests rasch dargestellt werden, durch welche Änderungen von z. B. Ernährung, Bewegung oder Lebensstil Einfluss auf das Schicksal genommen werden kann. Bei bereits eingetretenem Herzinfarkt müssen weitere Schädigungen verhindert werden. Auch dann sind diese Daten zur Vorbeugung eines weiteren Ereignisses im Sinne einer Sekundärvorbeugung wichtig.

Nur wenn das individuelle Risiko eines einzelnen Menschen bekannt ist, lässt sich gezielt eine effektive Strategie zur Krankheitsvermeidung einleiten. Das Gesamtrisiko lässt sich dann besonders gut abschätzen, wenn möglichst viele Daten in die Berechnung einfließen. Neben den üblichen Risikofaktoren, die auch in der Regel der betreuender Arzt bestimmt, sind weitere Parameter zur Risikoeinschätzung kontrollierbar (Homocystein, Apolipoprotein, Fibrinogen und hsCRP).

Ferner ist es möglich, neben diesen Formeln weitere Einblicke in den persönlichen Gesundheitszustand zu erhalten. Auch wenn man sich gesund fühlt, können schon Veränderungen eingetreten sein, die sich am besten an dem Funktionszustand von Gefäßen erkennen lassen. Über 2 neue spezielle Verfahren kann die Bestimmung der Elastizität der Blutgefäße gemessen werden. Das ermittelte Pulswellenmuster lässt eine Beurteilung des sog. Arterien-Starre-Index (ASI) zu. Bei einem sich gesund fühlenden Menschen könnte eine Veränderung der Elastizität auf eine bis dahin nicht erkannt Erkrankung hinweisen. Insbesondere bei Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und arterieller Hypertonie (erhöhter Blutdruck) können bei Langzeitmessungen so die positiven Effekte einer Behandlung erkannt werden und belegt werden, dass sich eine erhöhte Gefäßsteifigkeit auch wieder zurückbildet. Diese Gefäßsteifigkeit korreliert sehr gut mit Folgeerscheinungen der Arteriosklerose und ist Ausdruck der gestörten Gefäßelastizität.

Das Gerät zur Untersuchung dieses Gefäßzustands (CardioVision MS 2000) kann völlig problemlos eingesetzt werden.

Von Zeit zu Zeit kann der Test somit einen guten Überblick über den individuellen Krankheitsverlauf abgeben.

Als weiterer Test bietet sich die quantitative Bewertung des autonomen Nervensystems und der allgemeinen körperlichen Fitness auf der Basis der Herzfrequenzanalyse an, hier stehen mit NervExpress und HealthExpress in den USA entwickelte Untersuchungsgeräte zur Verfügung.

Anmeldungen zu der Messung können von 8.00 bis 13.00 unter der Rufnummer 05223-18 39 742 erfolgen.

Sind bereits Blutwerte wie Gesamt-Cholesterin, BZ ( HbA 1c), Triglyceride, HDL- und LDL-Cholesterin bestimmt worden, so ist es sinnvoll, Ihren behandelnden Arzt um einen Ausdruck der Laborwerte zu bitten und diesen zu der Untersuchung im Forum für Gesundheit mitzubringen.

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